Stress ist weit mehr als eine Reaktion auf äußere Belastungen. Schmerzen, Entzündungen, Schlafmangel, hormonelle Veränderungen und die Darm-Hirn-Achse beeinflussen die Stressregulation und damit auch das Verhalten unserer Hunde.
Der Vortrag beleuchtet die Wechselwirkungen zwischen Körper, Gehirn und Verhalten und zeigt, welche Rolle Entwicklung, Erfahrungen und soziale Unterstützung für die Resilienz spielen. Dabei geht es auch um die Frage, warum Stress nicht grundsätzlich vermieden werden muss und wie Hunde lernen können, mit Belastungen umzugehen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Konsequenzen für die tierärztliche Diagnostik und Behandlung. Denn wer Verhalten verstehen will, muss den Körper mitdenken.
Sprache: Deutsch
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Referent:In
Sophie Strodtbeck