In vielen Fällen stellt die Proteinurie einen Zufallsbefund im Rahmen des Routine-Gesundheitscheck dar oder wird bei weiterführender Abklärung einer Nierenerkrankung nachgewiesen. Problematisch ist, dass die Proteinurie lange Zeit klinisch asymptomatisch verläuft und somit häufig erst spät erkannt wird. Bei Hunderassen, die eine Prädisposition für ein Glomerulopathie aufweisen oder bei spezifischen Erkrankungen, die häufig mit einer Proteinurie einhergehen, muss gezielt nach einer Proteinurie gesucht werden. Hunderassen mit einer Prädisposition für eine Glomerulopathie sind unter anderem Berner Sennenhund, Beagle und Dobermann. Erkrankungen, die mit einer Proteinurie assoziiert sind, sind neben der Nierenerkrankung spezifisch Endokrinopathien, Hypertension und Amyloidose.
Die Diagnosestellung der Proteinurie umfasst neben der Ursachensuche die Identifikation der Lokalisation und des Schweregrads.
Sprache: Deutsch
Aufnahme vom 15.06.2022
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Altavoz:
Dorothee Dahlem
DVM, ECVIM CA, FTA KT
2009-2014 Pomotion und Fachtierarztausbildung für Klein- und Heimtiere während der Assistenzzeit an der Klinik für Kleintiere der Universität in Leipzig
Seit 2015 Fachtierarzt für Klein- und Heimtiere
2014-2018 Residency des European College of Small Animal Internal Medicine an der Justus-Liebig Universität in Gießen
Seit 2018 Diplomate des European College of Small Animal Internal Medicine
Seit 2019 Oberarzt für Innere Medizin an der Klinik für Kleintiere in Ettlingen
Seit 2022 Fachtierarzt für Innere Medizin der Kleintiere