Kardiologie-Fortbildung für die Kleintiermedizin

 

Praxisnahe Webinare und E-Learning-Kurse zu Herzdiagnostik, EKG, Echokardiografie, Herzinsuffizienz und kardiologischen Fragestellungen bei Hund und Katze.

 

 

Kardiologie-Kurse ansehen

  • VET WEBINAR
  • Kardiologie Fortbildungen für die Kleintiermedizin

Kardiologie-Fortbildungen für Tierärztinnen und Tierärzte

Das Herz ist immer dabei. Ob unsere Patienten für eine Impfung, im Notdienst, mit Lahmheit, Juckreiz, Husten, als Welpe oder Senior bei uns vorstellig werden. Mittels Anamnese, Auskultation, Schleimhäute und Puls müssen wir oft innert Sekunden einschätzen ob das Herz gesund ist oder nicht.

Eine Arrhythmie, Herzgeräusch, rasselnde Lungengeräusche, zu leise Herztöne, generalisierte Schwäche, Auslandsaufenthalte in Herzwurm (Dirofilaria immitis) Gebieten, Atemnot, schlechtes Wachstum beim Welpen, bekannte Risiko Hunderassen, veränderte Schleimhautfarbe und/oder kapilläre Füllungszeit, Gewichtsverlust. Die Liste an Symptomen, welche uns Tierärztinnen und Tierärzte an eine Herzerkrankungen denken lassen, ist schier endlos.

Genau hier setzt gute Kardiologie-Fortbildung an: Sie hilft den Überblick zu bewahren, Symptome einzuordnen, die passende Diagnostik zu wählen und Entscheidungen zur Therapie sicherer zu treffen.

Nicht immer ist es möglich einen kompletten Herzultraschall selbstständig durchzuführen aber einige Frage wie: Hat mein Patient ein Lungenödem? Ist der Herzmuskel verdickt? Sind die Herzklappen dicht? Sind die Herzkammern normal gross? Können mithilfe von praxisnahe Webinare mit Fallbeispielen, Aufzeichnungen und E-Learning Kurse rund um Kardiologie, schnell und selbstsicher beantwortet werden.

Warum Kardiologie in der Praxis oft so anspruchsvoll ist

Nicht alle kardiologisch abklärungswürdigen Patienten werden auch als solche vorgestellt. Meistens beschreiben die Besitzer nur in einem Nebensatz, dass ihr Hund schneller müde wird, nachts hustet oder beim Spaziergang stehen bleibt. Bei der Katze fallen meistens erst GewichtsverlustSchwäche oder schlechte Fellqualität auf.

In der Praxis stellt sich dann schnell die Frage:

  • Kommt der Husten wirklich vom Herz?
  • Passt das Herzgeräusch zur klinischen Situation?
  • Braucht der Patient ein EKG, Röntgen oder eine Echokardiographie?
  • In welchem Stadium befindet sich die Erkrankung?

Gute Fortbildung macht diese Entscheidungen nicht automatisch einfach, aber sie macht sie strukturierter.

Veterinärmedizinische Kardiologie-Fortbildungen - was wir darunter verstehen

Eine gute kardiologische Fortbildung sollte nicht nur Diagnosen aufzählen. Sie sollte zeigen, wie man im klinischen Alltag vom ersten Verdacht zur Diagnose kommt, welche Diagnostik wirklich weiterhilft und welche Therapie sich daraus ableitet.

Was sich in der Praxis zuerst wie ein unklarer, komplizierter Patient anfühlt, wird mit gut strukturierten Lerninhalten, klaren Leitlinien und aussagekräftigem Bildmaterial oft deutlich greifbarer.

Aus einem Hund mit Husten, einem zufälligen Herzgeräusch oder einer Katze mit Schwäche wird dann kein abstraktes Lehrbuchproblem, sondern ein Patient, den man ruhiger, strukturierter und souveräner aufarbeiten kann.

In unseren Kardiologie-Fortbildungen geht es deshalb vor allem um Fragen wie:

  • Wann ist ein Herzgeräusch beim Hund klinisch relevant?
  • Welche Symptome sprechen für eine beginnende Herzinsuffizienz?
  • Wann brauche ich Röntgen, EKG oder Echokardiographie?
  • Was kann ich auch ohne vollständigen Herzultraschall sinnvoll einschätzen?
  • Wann muss ich überweisen?
  • Wie erkläre ich Befunde und Prognose verständlich gegenüber den Besitzer:innen?

Kardiologie-Fortbildungen bei vet-webinar

Autark - Kardiologie Kurs

Zum Kurs

Die kardiologische Katze

Zum Webinar

Core - Cardiology Basics Course

Zum Kurs

Katzenherz - was tun?

Zum Webinar

Mitralendokardiose - update

Zum Webinar

Understanding Bradyarrhythmias

Zum Webinar

Fortbildung, die aus der Praxis kommt

vet-webinar ist nicht einfach eine Plattform, auf der Kurse abgelegt werden. Hinter vet-webinar steht ein Team, das die tierärztliche Praxis kennt und Fortbildungen mit viel Sorgfalt organisiert.

Mehr als 90% unseres Teams sind Tierärzt:innen und wir arbeitet ausserdem eng mit praktizierenden Tierärztinnen und Tierärzten aus der ganzen Welt zusammen. Deshalb wissen wir: Fortbildung muss fachlich korrekt sein, aber sie muss auch im Alltag funktionieren.

Unsere Kurse sollen helfen, dass Tierärztinnen und Tierärzte:

  • Herzpatienten sicherer einschätzen
  • medizinische Zusammenhänge besser verstehen
  • mit Besitzern klarer kommunizieren
  • Entscheidungen in der Praxis ruhiger treffen
  • wieder Freude an guter Medizin und Fortbildung haben

Themen unserer Kardiologie-Fortbildungen

Unsere vet-webinar Fortbildungen behandeln die wichtigsten Fragestellungen der Kardiologie in der Kleintierpraxis - aktuell, praxisnah und auf den Punkt.

  • Herzgeräusche und klinische Einschätzung
  • EKG und Rhythmusstörungen
  • Echokardiografie und Herzultraschall
  • Thoraxdiagnostik und bildgebende Verfahren
  • kardiologische Erkrankungen der Katze
  • Vorsorge bei älteren Katzen
  • Mitralendokardiose
  • Bradyarrhythmien
  • kardiorespiratorische Notfälle

Referent:innen, die komplexe Medizin verständlich machen

Ein guter Referent oder eine gute Referentin macht Kardiologie nicht einfacher, als sie ist. Aber er oder sie macht sie verständlicher.

Das ist ein großer Unterschied.

Gerade in der Kardiologie können kleine Details entscheidend sein: ein veränderter Rhythmus, ein diskreter Galopprhythmus, eine beginnende Vergrößerung des linken Vorhofs, ein Rückfluss an der Klappe oder ein Patient, dessen Symptome nicht ganz zum ersten Verdacht passen.

Deshalb achten wir bei vet-webinar auf Referent:innen, die nicht nur fachlich stark sind, sondern auch gut erklären können. Menschen, die klinisch denken, Bildmaterial sinnvoll einsetzen, Leitlinien praxisrelevant umsetzen und typische Fragen aus der Praxis ernst nehmen.

Wenn ein Kurs nach dem Webinar das Gefühl hinterlässt:
„Ich weiß jetzt besser, worauf ich achten muss“,
dann war es eine gute Fortbildung.

Webinar, Aufzeichnung oder E-Learning Kurs: lernen, wie es in den Alltag passt

Nicht jede Tierärztin und jeder Tierarzt lernt gleich. Und nicht jede Praxis lässt Fortbildung zur selben Zeit zu.

Manche möchten ein Thema schnell auffrischen, weil gerade ein passender Patient vorgestellt wurde. Andere möchten sich in Ruhe durch ein E-Learning arbeiten. Wieder andere nehmen gerne live teil, um Fragen zu stellen und die Dynamik eines Webinars mitzuerleben.

Bei vet-webinar finden Sie deshalb unterschiedliche Formate:

  • Live-Webinare mit fachlichem Vortrag und Aktualitätsbezug
  • Webinar-Aufzeichnungen für flexible Zeiteinteilung
  • E-Learning-Kurse für strukturiertes Lernen im eigenen Tempo
  • mehrteilige Kursreihen für vertiefende Themen
  • Fallbeispiele zur besseren Übertragung in die Praxis

So kann Fortbildung dort stattfinden, wo sie gebraucht wird: zwischen Praxisalltag, Notdienst, Familie, Klinikbetrieb und den vielen anderen Dingen, die Tierärzt:innen täglich leisten.

Für wen sind die Kardiologie Kurse geeignet

Die Kurse richten sich an Tierärztinnen und Tierärzte in der Kleintierpraxis, die kardiologische Patienten sicherer einschätzen, Befunde besser interpretieren und Therapieentscheidungen strukturierter treffen möchten.

  • Allgemeinpraktiker:innen mit regelmäßigem Kontakt zu Herzpatienten
  • Tierärzt:innen, die ihre internistische Diagnostik erweitern möchten
  • Kolleginnen mit Interesse an Kardiologie, Ultraschall, EKG und Thoraxdiagnostik
  • Praxisteams, die ältere Katzen, Hunde mit Herzgeräuschen oder kardiorespiratorische Fälle häufiger
  • Wiedereinsteiger:innen, die kardiologisches Wissen auffrischen möchten

Was unsere Kardiologie-Fortbildungen in der Praxis leisten sollen

Kardiologie kann schnell einschüchternd wirken. Viele Befunde sind nicht schwarz-weiß, und nicht jede Praxis hat dieselben Geräte, dieselbe Routine oder dieselben Möglichkeiten. Genau deshalb sollen unsere Kurse nicht das Gefühl vermitteln: „Das können nur Spezialist:innen.“ Sie sollen zeigen, was in der Allgemeinpraxis realistisch, sinnvoll und hilfreich ist.

Unsere Kardiologie-Fortbildungen helfen dabei:

  • Warnsignale früher zu erkennen
  • Herzpatienten strukturierter zu untersuchen
  • Auskultation, EKG, Röntgen und Echokardiographie besser einzuordnen
  • Herzinsuffizienz beim Hund und bei der Katze sicherer zu beurteilen und in Stadien A bis D einzuteilen
  • Therapieentscheidungen nachvollziehbarer zu treffen
  • Besitzer:innen verständlich und ruhig zu beraten

Das Ziel ist nicht, jeden Fall selbst lösen zu müssen. Das Ziel ist, mehr Sicherheit zu bekommen: bei der Einschätzung, bei der Kommunikation und bei der Entscheidung, wann weitere Diagnostik oder eine Überweisung sinnvoll ist.

Alle Kardiologie-Inhalte flexibel nutzen

Sie möchten nicht nur einen einzelnen Kurs ansehen, sondern sich regelmäßig fortbilden? Mit der vet-webinar Flatrate Gold erhalten Sie Zugriff auf die Inhalte von vet-webinar: Webinare, Aufzeichnungen und E-Learning-Kurse – flexibel und ohne jeden Kurs einzeln buchen zu müssen.

Das ist besonders sinnvoll, wenn Sie mehrere Themenbereiche abdecken möchten. Gerade in der Kardiologie überschneiden sich viele Fragen mit Innerer Medizin, Bildgebung, Notfallmedizin und Katzenmedizin. So können Sie genau die Fortbildungen auswählen, die gerade zu Ihren Patient:innen, Ihren Fällen und Ihrem Praxisalltag passen.


 Flatrate Gold entdecken

Von Herzgeräusch bis Herzinsuffizienz

Ein Herzgeräusch beim Hund ist in vielen Praxen ein häufiger Zufallsbefund. Manchmal fällt es bei der Impfung auf, manchmal beim geriatrischen Check, manchmal bei einem Patienten, der eigentlich wegen etwas ganz anderem vorgestellt wurde.

Die entscheidende Frage ist dann selten: „Höre ich etwas?“
Die entscheidende Frage ist eher: Was bedeutet das, was ich höre?

Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle:

  • Alter und Allgemeinzustand des Hundes
  • bekannte Risiko-Hunderassen
  • Lokalisation und Lautstärke des Geräusches
  • Hinweise auf Herzhusten, Belastungsintoleranz oder Atemnot
  • Schleimhautfarbe, Pulsqualität und kapilläre Füllungszeit
  • mögliche Veränderungen von HerzklappenVorhof oder Herzkammer
  • Befunde aus Röntgen, EKG oder Echokardiographie

Gerade bei der chronischen Mitralendokardiose können Patienten lange kompensiert sein. Trotzdem verändert sich die klinische Relevanz je nach Stadium, Herzgröße, Symptomen und Verlauf.

Eine gute Fortbildung hilft, diese Übergänge besser zu erkennen.

Herzinsuffizienz beim Hund: nicht nur ein Befund, sondern ein Verlauf

Herzinsuffizienz beim Hund ist kein einzelner Moment, sondern ein Verlauf. Manche Patienten bleiben lange stabil, andere entwickeln Husten, Schwäche, Tachypnoe oder ein Lungenödem.

Für die Praxis ist besonders wichtig, frühzeitig zu unterscheiden:

  • Ist der Hund asymptomatisch oder bereits klinisch auffällig?
  • Gibt es Hinweise auf Rückstau oder Beteiligung der Lunge?
  • Passt der Husten wirklich zum Herzen?
  • Welche Rolle spielen Herzgröße, Rückfluss und Klappenveränderungen?
  • Welche Therapie ist in welchem Stadium sinnvoll?

Dabei geht es nicht nur um das passende Mittel, sondern um ein klinisches Gesamtkonzept: Diagnose, Behandlung, Kontrolle, Anpassung der Therapie und Kommunikation mit den Besitzer:innen.

Genau diese Verbindung aus Medizin und Alltag macht den Unterschied. Denn am Ende muss nicht nur der Befund stimmen. Die Besitzer:innen müssen auch verstehen, warum eine Kontrolle wichtig ist, wann sie wiederkommen sollten und welche Symptome ernst zu nehmen sind.

Kardiologie bei der Katze: oft leise, manchmal plötzlich kritisch

Bei Katzen ist Kardiologie oft noch schwieriger zu greifen. Viele Katzen zeigen lange keine eindeutigen Symptome. Manche werden wegen Gewichtsverlust, schlechter Fellqualität, Inappetenz oder allgemeiner Schwäche vorgestellt. Andere kommen erst mit akuter Atemnot.

Ein Galopprhythmus bei der Katze, auffällige Herztöne oder eine veränderte Atmung sollten deshalb immer Aufmerksamkeit bekommen.

In der Praxis stellen sich häufig Fragen wie:

  • Ist die Katze wirklich kardiologisch auffällig?
  • Welche Befunde sind subtil, aber relevant?
  • Wann ist ein Thoraxröntgen sinnvoll?
  • Wann brauche ich eine Echokardiographie?
  • Wie schätze ich das Risiko eines akuten Verlaufs ein?
  • Wie viel Diagnostik ist für diese Katze gerade realistisch und vertretbar?

Gute Fortbildung hilft, die typischen Stolpersteine der Katzenkardiologie besser zu erkennen. Nicht um jeden Patienten sofort zu überdiagnostizieren, sondern um kritische Hinweise nicht zu übersehen.

Herzhusten, Atemnot und Lunge: wo beginnt die Kardiologie?

„Mein Hund hustet.“ Dieser Satz kann alles bedeuten.

Es kann ein tracheales Problem sein, eine Erkrankung der Lunge, ein Infekt, ein altersbedingter Befund oder tatsächlich ein Hinweis auf kardiale Dekompensation. Genau hier wird Kardiologie im Praxisalltag anspruchsvoll.

Denn kardialer Husten beim Hund klingt in der Theorie oft klarer, als er im echten Sprechzimmer ist.

Entscheidend ist die Kombination aus:

  • Anamnese
  • Atemfrequenz und Atemmuster
  • Auskultation von Herz und Lunge
  • Kreislaufparametern
  • Röntgenbefund
  • Verlauf
  • Ansprechen auf Therapie
  • gegebenenfalls Echokardiographie

Fortbildungen mit echten Fallbeispielen sind hier besonders wertvoll. Sie zeigen nicht nur den „perfekten“ Fall, sondern auch die Graubereiche: Patienten, bei denen mehrere Ursachen möglich sind, Befunde nicht eindeutig zusammenpassen oder Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen werden müssen.

Diagnostik: nicht alles auf einmal, das Richtige zuerst

Kardiologische Diagnostik beginnt nicht erst am Ultraschallgerät. Sie beginnt mit dem Blick auf den Patienten.

Wie atmet der Hund im Wartezimmer? Wie sitzt die Katze in der Box? Sind die Schleimhäute rosig? Wie ist der Puls? Sind die Herztöne klar oder leise? Gibt es rasselnde Lungengeräusche? Passt der klinische Eindruck zu dem, was die Besitzer:innen erzählen?

Erst daraus ergibt sich, welche weitere Diagnostik sinnvoll ist:

  • Auskultation als erster klinischer Zugang
  • Röntgen zur Beurteilung von Herzgröße, Lunge und Thorax
  • EKG bei Arrhythmien oder Verdacht auf Rhythmusstörungen
  • Blutuntersuchungen je nach Fragestellung
  • Herzultraschall / Echokardiographie zur strukturellen Beurteilung
  • Verlaufskontrollen zur Einschätzung von Stadium und Therapieansprechen

Eine gute Fortbildung zeigt nicht nur, welche Untersuchungen es gibt. Sie zeigt, wann welche Untersuchung welche Frage beantwortet.

Herzultraschall und Echokardiographie: Was muss ich wirklich sehen?

Die Echokardiographie, also der gezielte Herzultraschall, ist ein zentrales Werkzeug in der kardiologischen Diagnostik. Sie ermöglicht die Beurteilung von Herzklappen, Kammergrößen, Vorhof, Herzmuskel, Blutfluss und möglichen Schädigungen.

Aber nicht jede Tierärztin und jeder Tierarzt muss sofort eine vollständige kardiologische Spezialuntersuchung durchführen können.

Für viele Praxen ist schon enorm hilfreich, bestimmte Fragen besser einordnen zu können:

  • Sind die Herzkammern normal groß?
  • Ist der linke Vorhof vergrößert?
  • Gibt es Hinweise auf eine relevante Klappeninsuffizienz?
  • Wirkt der Herzmuskel verdickt?
  • Passt der Ultraschallbefund zu den Symptomen?
  • Muss dieser Patient dringend weiter abgeklärt werden?

Genau hier können praxisnahe Webinare und E-Learning-Kurse helfen. Sie machen Bildmaterial verständlicher und zeigen, welche Befunde im Alltag besonders relevant sind.

Dirofilariose und Herzwürmer: auch in der Allgemeinpraxis relevant

Dirofilariose ist längst nicht mehr nur ein Thema für klassische Endemiegebiete. Reisen, Importhunde und klimatische Veränderungen führen dazu, dass auch Praxen in Deutschland, Österreich und der Schweiz immer häufiger mit Fragen zu Herzwürmern konfrontiert werden.

Ein Auslandsaufenthalt in Herzwurmgebieten, unklare Atemwegssymptome, Leistungsschwäche oder auffällige Befunde können Anlass sein, an Dirofilaria immitis zu denken.

Wichtig ist dabei:

  • Dirofilariose wird durch Mücken übertragen.
  • Stechmücken dienen als Überträger.
  • Herzwürmer können Herz, LungeBlutgefäße und weitere Organe betreffen.
  • Weibliche Herzwürmer können bis zu 31cm lang werden und leben bis zu 7 Jahren im Hund
  • Hunde aus Risikogebieten sollten gezielt getestet werden.
  • Nicht jede Dirofilaria-Art hat dieselbe klinische Bedeutung.
  • Auch Dirofilaria repens muss korrekt eingeordnet werden.

Für Tierärzt:innen ist hier nicht nur die Diagnose wichtig, sondern auch die Beratung. Viele Besitzer:innen sind verunsichert, wenn sie Begriffe wie Herzwurm, Würmer oder Dirofilariose hören. Gute Fortbildung hilft, fachlich korrekt zu bleiben und trotzdem verständlich zu erklären.

Fallbeispiele: weil Kardiologie am Patienten verstanden wird

Kardiologie lernt man nicht nur über Tabellen, Stadien und Leitlinien. Man lernt sie vor allem über Fälle.

Ein Hund mit Herzhusten.
Eine Katze mit Atemnot.
Ein Welpe mit schlechtem Wachstum.
Ein Senior mit neuem Herzgeräusch.
Ein Importhund mit Verdacht auf Dirofilariose.
Ein Patient mit Arrhythmie, aber erstaunlich stabilem Allgemeinzustand.

Solche Fallbeispiele machen kardiologische Entscheidungen greifbar.

Sie zeigen:

  • welche Symptome zuerst auffallen
  • welche Diagnostik gewählt wurde
  • warum eine Diagnose plausibel ist
  • welche Therapie daraus folgt
  • wie der Verlauf kontrolliert wird
  • wann Überweisung oder weiterführende Abklärung sinnvoll ist

Genau diese Art von Lernen ist für die Praxis oft hilfreicher als reine Theorie. Denn Tierärzt:innen erinnern sich nicht nur an Fakten, sondern an klinische Muster.

Transparent: Thema, Referent:in, Format und Preis

Auf unseren Kursseiten finden Sie die wichtigsten Informationen übersichtlich zusammengefasst: Thema, Format, Dauer, Referent:in, Inhalt und Preis.

Gerade bei Kardiologie-Fortbildungen ist diese Transparenz wichtig. Wer wenig Zeit hat, möchte schnell erkennen, ob ein Kurs zur eigenen Frage passt.

Geht es um:

  • Herzinsuffizienz beim Hund?
  • Kardiologie bei der Katze?
  • Echokardiographie?
  • Dirofilariose?
  • Auskultation und EKG?
  • Therapieentscheidungen?
  • Fallbeispiele aus der Kleintierpraxis?

Je klarer der Inhalt beschrieben ist, desto leichter können Tierärzt:innen entscheiden, welcher Kurs gerade wirklich weiterhilft.

Fortbildung, die Freude an der Medizin machen

Fortbildung ist Pflicht, ja. Aber sie darf mehr sein als das.

Sie darf wieder Lust auf Medizin machen.
Sie darf einen komplizierten Fall plötzlich verständlicher machen.
Sie darf helfen, beim nächsten Herzpatienten ruhiger zu bleiben.
Sie darf das Gefühl geben: Ich kann diesen Patienten besser einschätzen als vorher.

Genau dafür organisieren wir bei vet-webinar Fortbildungen mit viel Leidenschaft. Wir möchten Kurse anbieten, die fachlich stark sind, aber nicht trocken. Die klinisch relevant sind, aber nicht überfordern. Die Wissen vermitteln, das man nicht nur abhakt, sondern im Praxisalltag wirklich nutzt.

Häufig gestellte Fragen

/

Welche Kardiologie-Fortbildungen bietet vet-webinar an?
Sind die Kardiologie-Kurse für die Kleintierpraxis geeignet?
Gibt es Kardiologie-Kurse speziell zur Katze?
Gibt es Fortbildungen zu Mitralendokardiose?
Gibt es Kurse zu EKG und Rhythmusstörungen?
Kann ich die Kardiologie-Kurse einzeln kaufen?
Sind Kardiologie-Kurse in der Flatrate Gold enthalten?
Gibt es Kardiologie-Fortbildungen mit Bildungsstunden?

Wenn aus einem Herzgeräusch ein klarer nächster Schritt wird

Kardiologische Fälle beginnen oft mit einer kleinen Auffälligkeit: einem Herzgeräusch, einer erhöhten Atemfrequenz, Leistungsschwäche oder einem Röntgenbild, das Fragen offenlässt.


Die passende Fortbildung hilft Ihnen, solche Befunde besser einzuordnen, Untersuchungen gezielt auszuwählen und Therapieentscheidungen sicherer zu treffen – vom ersten Verdacht bis zur langfristigen Betreuung von Hund und Katze.

 

Kardiologie-Fortbildungen ansehen